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Historisches Kulturerbe

MIRABELA - Als unvergängliches Denkmal an die glorreiche Piratenvergangenheit befindet sich unmittelbar oberhalb der Altstadt die Festung Mirabela – eine der bekanntesten Omišer Sehenswürdigkeiten.

Piraten nutzten Mirabela als Aussichtsturm, von dem aus sie den Bračer Kanal bewachten, so dass reiche Handelsschiffe nicht unentdeckt an Omiš vorbeifahren konnten. Die Festung allein wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Besonders interessant ist, dass das Alter der Festung aufgrund eines alten byzantinischen Geldstückes festgestellt wurde, das ein zu Visionen neigender Pirat in ihre Fundamente hineinwarf, um zukünftigen Generationen den Prozess der Feststellung des Alters dieser bedeutenden Festung zu erleichtern, die während ihrer Geschichte zahlreiche Kämpfe und Kriege miterlebte und unzählige Male eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung der Stadt vor den venezianischen Angreiffern spielte.

Obwohl sie jahrhundertelang erfolgreich verschiedenen menschlichen Gewaltausbrüchen standhielt, konnte sich Mirabela nicht mit der Naturgewalt messen. Während des starken Unwetters im Jahr 1988 wurde die Spitze der Festung vom Blitz getroffen und die Festung fast bis zu den Fundamenten zerstört. Glücklicherweise haben ergebene Restauratoren auch die winzigsten Stücke der Festung gesammelt und die Festung in einem langen Restaurationsprozess in ihre ursprüngliche Form gebracht.

Mirabela ist heute eine der wichtigsten Omišer Symbole. Für Touristen ist sie besonders wegen ihrer Zugänglichkeit interessant, aber auch wegen ihres einzigartigen Blickes auf die ganze Stadt der sich von der Spitze des Gipfels der Festung bietet. Zu Mirabela können Sie über eine Treppe, die sich unmittelbar neben dem Eingang in die größte Kirche der Altstadt befindet, die Kirche des hl. Michael, kommen, der Eintritt kostet 15 Kuna.

FORTICA - Sobald Sie in die mehr als 500 Jahre Festung schreiten, wird Ihnen klar sein, warum die alten Omišer schwere Steinbrocken auf den Berg des Gipfels geschleppt haben. Von Fortica streckt sich ein einzigartiger Blick auf die Inslen Brač, Hvar und Šolta, die Schlucht des Flusses Cetina und einen guten Teil von Poljica. Von welcher Seite aus Feinde auch kamen, konnten sie die Wachmänner von Fortica immer früh genug sichten, um ihre Einwohner vor der Gefahr zu warnen. Gerade diese Festung ist einer der Gründe, warum Omiš während ihrer ganzen Geschichte unbesiegt war.

Außer als Aussichtsturm diente Fortica den Piraten auch als Zufluchtsort. Im Falle einer unmittelbaren Gefahr konnten die alten Omišer aus ihren nahe am Strand gelegenen Häusern in die Sicherheit von Fortica fliehen. Es bestanden sogar Pläne, dass vom Gipfel des Berges im Falle, dass ihre Feinde zu nah kommen sollten, enorme Steinbrocken auf die Stadt niedergeworfen werden. Zum Glück wurde dieser Plan, trotz der zahlreichen Kämpfe der Piraten, nie realisiert, weshalb zahlreiche Omišer Häuser, Straßen und Märkte bis heute bewahrt wurden.

Nach Fortica führen mehrere Wege. Der leichteste und meist genutzte Weg ist jener, der vom Ostteil der Stadt aus führt. Von der Nudelfabrik gehen Sie an der schlangenförmigen Straße bergauf bis Sie an der linken Seite das Schild Fortica sichten. Von hieraus erwartet Sie ein etwa 15 Minuten langer Sparziergang bergauf, der Eintritt in die Festung kostet 15 Kuna. Das macht ungefähr eine Kuna für jedes Selfie, das sie mit Sicherheit auf dem Gipfel der Festung aufnehmen werden, während sich vor Ihnen zahlreiche dalmatinische Inseln erstrecken ;)

KIRCHE DES HL. PETRUS (X. JH.) - Die Kirche des hl. Petrus in Priko ist wegen ihrer erhaltenen architektonischen Eigenschaften ein wesentlicher Repräsentant der altkroatischen vorromanischen Bauart und wird zum ersten Mal im Jahr 1074 während der Herrschaft des Königs dokumentiert.

GEMEINDEKIRCHE DES HL. MICHAEL (ANFANG DES 17. JH.) MIT KIRCHUM (ANFANG DES 18. JH.) - Verbindet die Stileigenschaften der Gotik, Renaissance und des frühen Barock. An der Kirche dominieren das prächtige Steinportal aus der Werkstatt der Familie Bokanić, die Rosette, die Statue des hl. Michael und das Wappen von Omiš. An der Wand oberhalb des seitlichen Eingangs befinden sich die Wappen venezianischer Provveditoren. Der neue Kirchturm wurde nach dem Projekt des venezianischen Ingenieurs Giovanni Battista Camozzini erbaut. Die Kirche verfügt über wertvolle sakrale Kunstwerke.

KIRCHE DES HL. GEISTES (1585.) - Erbaut auf dem Ort der gotischen Kirche und wurde im Jahr 1585 von Grund auf erneuert. Sie befindet sich unterhalb der Omišer Burg im Brennpunkt der ehemaligen Verwaltungsorgane der Gemeinde (Stadtloggia und Gerichtskanzlei, in der Nähe des Palastes des Provveditoren). Das Altargemälde „Entsendung des Heiligen Geistes“, malte Jacopo Palma Jüngere (Anfang des 17. Jh.).

KIRCHE DES HL. ROCHUS (16. JH.) - Kirche der gleichnamigen Bruderschaft. Für den Altar mit dem Wappen der Fürsten Kačić malte Francesco Negri das Altargemälde „Madonna mit Kind und die Heiligen Sebastian und Rochus“. Die Heiligen Rochus und Sebastian sind Beschützer vor der Pest, welche die Stadt mehrmals bedrohte.